Mi. 2. September 2015

Minijob Informationen

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Minijob - Arbeitslose

Minijobs können auch von Arbeitslosen ausgeführt werden. Es ist jedoch Nachstehendes bei kurzfristigen Minijobs zu beachten.

Arbeitnehmer gelten als „berufsmäßig“ Beschäftigte, wenn sie bei einer Agentur für Arbeit als Arbeitssuchende für eine mehr als kurzfristige Beschäftigung gemeldet sind oder Leistungen der Arbeitsverwaltung erhalten.

Das hat diese Auswirkungen:
Solange das Arbeitsentgelt einer berufsmäßig ausgeführten Beschäftigung regelmäßig nicht mehr als 400€ pro Monat beträgt, erfüllt ein kurzzeitiger Minijob die Voraussetzungen einer geringfügigen Beschäftigung nicht.

Wenn die 400€ monatlich mit dem Arbeitsentgelt nicht überschritten werden, muss die Berufsmäßigkeit nicht geprüft werden. Wenn die Beschäftigung innerhalb eines Kalendermonats endet, geht man von einem anteiligen Monatswert aus, den man so berechnet: [Beschäftigungsdauer (Kalendertage) multipliziert mit 400 Euro geteilt durch 30 = anteiliger Monatswert]

Auch muss die Berufsmäßigkeit der Beschäftigung nicht geprüft werden, wenn die Zeitgrenze der Beschäftigung von zwei Monaten bzw. 50 Arbeitstagen überschritten wird und deswegen die Beschäftigung nicht mehr geringfügig ist.

Berufsmäßig ist eine Beschäftigung z.B. dann, wenn sie keine so genannte untergeordnete wirtschaftliche Bedeutung hat. Die Beschäftigung darf also nicht allein ausschlaggebend für die Sicherung des Lebensstandards und –unterhalts sein. Als berufsmäßig beschäftigt werden unter anderem Personen angesehen, die als Arbeitssuchende gemeldet sind oder die von der Bundesagentur für Arbeit Leistungen beziehen. Diese sind unabhängig von der Dauer der Beschäftigung versicherungspflichtig, außer die Arbeitsentgeltgrenze von monatlich 400€ (anteilig und abhängig nach der Dauer der Beschäftigung) wird nicht überschritten.

 

 
 
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