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Berufsbeschreibung Chemigraf/in |
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Tätigkeiten als Chemigraf/in |
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Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf. Die nachfolgenden Informationen stellen einen möglicherweise überholten Sachstand dar. Sie werden nicht mehr aktualisiert.
Chemigrafen und Chemigrafinnen stellten in handwerklichen Druckereien und Klischeeanstalten Druckstöcke für Mehrfarbendrucke im Hochdruckverfahren her.
Der Beruf wurde 1934 erstmals aufgeführt. Im Jahr 1998 wurden mit der Änderung der Handwerksordnung die Berufe Chemigraf/in, Stereotypeur/in und Galvanoplastiker/in zum Flexografen-Handwerk zusammengefasst. Die Ausbildung zum Chemigraf/zur Chemigrafin trat am 19. September 2000 außer Kraft. Vergleichbare Tätigkeiten werden heute vom Mediengestalter/in - Digital-/Printmedien - Medientechnik ausgeübt.
Chemigrafen und Chemigrafinnen arbeiten vor allem in Druckereien oder dem Druck vorgelagerten Betrieben.
Ihre Tätigkeiten üben sie vorwiegend in Werkhallen und in Werkstätten aus. |
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Vorraussetzungen für Chemigraf/in |
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In der Regel wird für den Zugang zur Tätigkeit eine abgeschlossene Berufsausbildung in dem aufgehobenen Ausbildungsberuf Chemigraf/in erwartet.
Aufgrund der veränderten Arbeitsverfahren ist der Bereich Druckvorlagenherstellung seit 1998 in den Ausbildungsberuf Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien integriert, so dass insbesondere auch Mediengestalter/innen der Fachrichtung Medientechnik Zugang zur Tätigkeit haben.
Zugangsberufe:
• Chemigraf/in
• Mediengestalter/in - Digital-/Printmedien - Medientechnik
Zugangsberuf der ehemaligen DDR:
• Facharbeiter/in - Reproduktionstechnik |
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