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Berufsbeschreibung Baustoffprüfer/in |
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Die Ausbildung als Baustoffprüfer/in |
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| Zunächst bereiten sie die Probenahme vor und entnehmen die Proben. Je nach Schwerpunkt und Arbeitsauftrag untersuchen Baustoffprüfer/innen beispielsweise Böden auf Tragfähigkeit oder führen Sondierungsbohrungen durch, um die Verdichtungs- und Wasseraufnahmefähigkeit eines Bauuntergrundes zu ermitteln. Oder sie stellen die Belastung mit umweltschädigenden Stoffen fest. Sie testen Mörtel, Beton, Asphalt und andere Baustoffe auf ihre Eigenschaften und Einsatzfähigkeit für die gewünschten Bauwerke oder Straßenbeläge, z. B. auf Druckfestigkeit, Verhalten bei Hitze oder Kälte oder auf ihre Zugehörigkeit zu bestimmten Güteklassen. Die Untersuchungen führen sie im Labor durch, wobei sie verschiedene chemische und physikalische Methoden, aber auch Prüfmaschinen einsetzen. Bei ihrer Arbeit orientieren sich Baustoffprüfer/innen an den Sollwerten, Gütevorschriften, Baustoffnormen und anderen Regelwerken. Ihre Prüf- und Messergebnisse dokumentieren sie, werten sie aus und stellen die Auswertung grafisch dar. Sie erstellen Prüfberichte und erläutern den Kunden die Ergebnisse. |
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Vorraussetzungen für Baustoffprüfer/in |
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Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.
Die Betriebe stellen überwiegend angehende Baustoffprüfer/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein. Etwa ein Siebtel aller Ausbildungsanfänger/innen hatte eine Berufsfachschule besucht.
Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz das Sonderprogramm zur Einstiegsqualifizierung (EQ). Informationen zur Einstiegsqualifizierung "Prüfung von Baustoffen" findet man unter:
• Einstiegsqualifizierung |
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