Mi. 18. Oktober 2017

Rechtsschutzversicherung

 
Rechtsschutzversicherung
 
 
Mit einer Rechtsschutzversicherung wird das Kostenrisiko eines Rechtsstreites versichert. Es handelt sich hierbei um eine Individualversicherung. Rechtschutzversicherungen werden für Unternehmen und für Privatpersonen angeboten. Sie orientieren sich jeweils an der Spezialität des Versichertenrisikos und sind somit nicht allgemein für alle Rechtsgebiete gültig.

Wer also sicher sein möchte, dass seine Interessen im Zweifelsfall auch vor Gericht angemessen vertreten werden, der sollte unbedingt eine entsprechende Rechtsschutzversicherung in Betracht ziehen.
  • Durch die Rechtsschutzversicherung sind alle Verfahrenskosten einschließlich der des Gegners abgedeckt. Hierbei spielt die vereinbarte Deckungssumme als Höchstgrenze der Belastung der Versicherung eine Rolle. Eventuell wird auch eine vereinbarte Selbstbeteiligung von dieser Summe abgezogen. Diese Selbstbeteiligung und die Deckungssumme gelten jeweils pro unabhängiges Verfahren. Beim Rechtsschutzversicherung-Vergleich findet man geringe Unterschiede bezüglich der Selbstbeteiligung und Deckungssumme.
  • Es gibt weder Nach- noch Rückzahlungen. Das heißt, alle Kosten werden endgültig übernommen.
  • Auch bei Verdacht auf Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten wird natürlich Rechtsschutz gewährt. Der Rechtschutz im Ausland ist stets möglich.
  • Grundsätzlich werden keine Erfolgsaussichten eines Verfahrens bewertet, es sei denn, das Verfahren erscheint vollkommen mutwillig.
  • Bis zu einer vereinbarten Höhe werden Kautionszahlungen als zinsloses Darlehen von der Rechtschutzversicherung geleistet.
 
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