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Wann lohnt sich ein Minijob und welche Möglichkeiten gibt es?

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Wann lohnt sich ein Minijob und welche Möglichkeiten gibt es?
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Die Motivation einen Minijob auszuüben kann ganz unterschiedlich sein. Wann es sich lohnt einen Minijob anzutreten und welche Dinge Sie beachten sollten erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Gründe, warum sich Menschen für einen Minijob entscheiden sind ganz unterschiedlich. Zum einen gibt es die Variante neben einer Vollzeitbeschäftigung noch einen Minijob auszuüben. Dies erfolgt dann meistens regelmäßig am Wochenende oder über eine kurzfristige Beschäftigung. Zu beachten ist hier, dass Sie Ihren Arbeitgeber nicht nur über diesen Nebenverdienst in Kenntnis setzen müssen, sondern dass es auch seiner Zustimmung zum Ausüben dieser Tätigkeit bedarf. Ihre Haupttätigkeit sollte in keinem Fall unter Ihrer Zusatzbeschäftigung leiden. 

Üben Sie einen Minijob neben Ihrer Vollzeitbeschäftigung aus, gilt auch hier die Verdienstgrenze von 520€. Dieser Betrag ist dann von der Versicherungspflicht ausgenommen, so dass Sie diese Summe dazu verdienen dürfen, ohne weitere Abgaben zu leisten. 

Gleiches gilt, wenn Sie in Teilzeit beschäftigt sind, also bereits einem sozialversicherungspflichtigen Job nachgehen.

Viele Minijob-Stellen werden auch von Studenten, Schülern oder auch Rentnern bekleidet. Gerade für Positionen in der Gastronomie und im Einzelhandel ist eine gewisse zeitliche Flexibilität von Vorteil.

Minijobs finden sich in so gut wie allen Bereichen und Branchen. So können Minijobs in Firmen ausgeübt werden, aber auch Privathaushalte bieten Stellen der geringfügigen Beschäftigung an.

Daher ist es für Haushaltshilfen, Reinigungskräfte oder Kinderbetreuer nicht unüblich, dass Sie als Minijobber von den privaten Arbeitgebern bei der Minijobzentrale angemeldet werden. So ist das Arbeitsverhältnis klar geregelt. 

Der Vorteil für den Arbeitgeber ist hier, dass er ein legales Arbeitsverhältnis schafft. Zudem bringt es ihm Vorteile in Bezug auf die Steuer. Die Absicherung über die Unfallversicherung ist in diesem Fall auch gewährleistet, so dass bei einem Arbeitsunfall die Unfallversicherung greift. 

Weitere Bereiche, in denen Minijobber eingesetzt werden sind folgende:

Gastronomie

Gerade im Bereich der Gastronomie gibt es eine Menge Stellen für Aushilfen, Studenten oder Schüler, die als 520€-Kräfte eingestellt werden oder als Saisonarbeiter einer kurzfristigen Beschäftigung nachgehen.

Als Kellner, Servicekraft, Barpersonal oder auch als Küchenhilfe kommen hier gern Minijob-Kräfte zum Einsatz.

Einzelhandel

Auch im Bereich des Einzelhandels finden sich vermehrt Minijobber. Im Supermarkt, an der Tankstelle oder im textilen Einzelhandel gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Hier bieten sich Kassentätigkeiten oder Hilfe bei der Warenverräumung sowie bei Inventuren an. 

Dienstleistungen

Weitere Möglichkeiten, um als Minijobber tätig zu werden, bieten sich z.B. als Fahrradkurier, als Zeitungsausträger, als Fahrer, in der Marktforschung oder auch als Komparsen beim Film.

Da es sich bei einem Minijob nicht um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handelt, müssen Arbeitnehmer selbst für den Versicherungsschutz in der Krankenversicherung sorgen. 

Ausgenommen sind hier diejenigen, die Zahlungen der Arbeitsagentur bzw. des Jobcenters beziehen. Hier werden die Beiträge von den Behörden geleistet.

Bitte beachten Sie auch, dass sich eine Beschäftigung als Minijobber auf Ihre Rentenansprüche und auf Ihre Ansprüche auf Arbeitslosengeld auswirken kann.

Da Sie freiwillig in die Rentenversicherung einzahlen ergeben sich hier natürlich entweder gar keine, oder auch aufgrund des niedrigen Verdienstes nur geringe Ansprüche.

Anspruch auf Arbeitslosengeld erhalten Sie durch eine Beschäftigung im Minijob nicht, da es sich nicht um eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit handelt und somit auch keine Zahlungen in die Arbeitslosenversicherung eingehen.

Ein Minijob bringt somit Vor- und Nachteile mit sich, die es abzuwägen gilt. Grundsätzlich stellt der Minijob jedoch eine gute Möglichkeit dar, um sich egal in welcher Lebenslage, etwas dazu zu verdienen.


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