So. 24. Juni 2018

Karriere Journal

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Jetzt sind Sie dran…

 

Keine Chance für Lampenfieber
Jeder hatte schon mal Lampenfieber, selbst Menschen, die ständig bei großen Auftritten in der Öffentlichkeit stehen, sind vorher nervös. Doch dieses lästige Gefühl ist sehr sinnvoll, denn es treibt uns zu Höchstleistungen an. Adrenalin macht es möglich, dass Energie freigesetzt wird, dieses wiederum befähigt uns zu hoher Konzentration.
Wer positiv an die Sache herangeht, und sich selber Mut zuspricht, kann sich leichter wieder beruhigen. Die innere Einstellung ist dabei ganz wichtig. Sätze wie „Ich bin gut vorbereitet“, „Ich freue mich vielen Leuten meine Arbeit präsentieren zu können“, etc. sind dabei sehr hilfreich.
Gerade für die Anfangsminuten des Vortrags sollte der Referent sich Sicherheit verschaffen indem er die ersten 5-6 Sätze schriftlich vorher notiert. Meistens ist es gar nicht nötig diese dann abzulesen, aber es gibt Halt, dass man es könnte wenn man wollte.

Körpersprache, Blick und Hände
Besonders bei einem Vortrag ist die Körperhaltung und Körpersprache das A&O. Wie man den Zuhörern erscheint ist bedeutender als das gewählte Wort, und so zählen auch Gestik und nonverbale Signale zum Gelingen eines Vortrages. Der Stand des Referenten sollte aufrecht und fest sein, die Füße stehen schulterbreit auseinander. Es wirkt ganz locker, wenn die Hände sich in Hüfthöhe befinden und offen, aber nicht zu wild, gestikulieren. Eine Hand kann auch als Zeigestab verwendet werde. 
Nun zum Blickkontakt. Dieser sollte unbedingt immer mit einem Zuhörer gehalten werden, wenn man etwas erklärt. Kommt man dann zu einem weiteren Aspekt, sollte der Blick zu einer anderen Person im Publikum wechseln. Starrt ein Referent die ganze Zeit auf einen unbestimmten Punkt hinten im Raum o.ä., ist das genauso schlecht und unpersönlich, wie ein Blick, der die ganze Zeit durch den Raum schweift. An solchen Dingen kann man üben!
Natürlich ist auch die Stimme des Vortragenden von großer Bedeutung für die Zuhörer, denn wer monoton oder zu schnell redet, hat seine Zuhörerschaft schnell verloren. Wichtig ist daher, ab und zu bewusst Pausen zu machen um das Tempo zu kontrollieren und dem Publikum Zeit zu geben die Information sacken zu lassen. 

Tipps für die Folien:

  1. Stichworte und keine ganzen Sätze
  2. Einheitliches Layout
  3. Schriftgröße 16
  4. Prägnante Überschriften
  5. Maximal drei Folien in 5 min besprechen

Keine Angst vor Fragen!
Sollten Zuhörer zum Schluss fragen stellen, die Sie nicht beantworten können, stehen Sie ruhig offen dazu. Bleiben Sie locker und höflich, beispielsweise können Sie antworten: „Die Frage ist sehr interessant, aber ich habe darauf leider keine Antwort. Ich werde darüber aber nachdenken!“. Wenn Sie spontan sind, können Sie auch mit einer Gegenfrage antworten.

Wenn Sie den Faden verlieren, ist das kein Grund zur Panik. Machen Sie eine kurze Pause von 5-7 Sekunden und denken Sie ganz ruhig nach, am besten Sie werfen noch mal einen Blick auf den letzen Punkt. Das hilft Ihnen sich in das Thema wieder einzufinden. Den Zuhörern kommt die kurze Pause übrigens nicht so lange vor, auch wenn es Ihnen wie eine halbe Ewigkeit erscheinen mag.

 

 
 
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