Tipps für den Umgang mit beruflichen Niederlagen
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Jeder scheitert früher oder später einmal in seiner beruflichen Laufbahn. Sei es, dass man einen Kunden verloren hat, ein Projekt versemmelt hat, oder sich sogar einen so groben Patzer geleistet hat, dass eine Kündigung des Arbeitgebers die Folge war. Auch, wenn solche Rückschläge erstmal schwer zu verdauen sind, Niederlagen und Misserfolge mindern nicht den Wert der eigenen Person. Denn sie zeigen, dass Sie etwas versucht haben. Und wie schon die alte Volksweisheit sagt: „Versuch macht klug“. Lernen Sie aus Ihren Fehlern und machen Sie es beim nächsten Mal besser.
Eine berufliche Niederlage kommt vor der Erfolgsgeschichte. Wer es schafft, sich wieder aufzurappeln wird nach einem Rückschlag noch erfolgreicher werden. Niemand ist davor geschützt, Niederlagen gehören ebenso zum Leben wie Erfolge, man muss danach nur wieder aufstehen und mit noch mehr Ehrgeiz weitermachen. Herbe Rückschläge, die in einer Kündigung resultieren, können einen lang ersehnten Neuanfang möglich machen.
Das Scheitern empfinden wir als schmerzhaft, peinlich, und sehr verunsichernd. Es gehört aber zum Leben dazu, Fehler zu machen. Leider auch mal größere, die den Job kosten können. Nur wer lernt, diese Fehlschläge schnell wegstecken zu können, kommt in seiner Karriere voran. Rückschläge werden akzeptiert, das Scheitern abgehakt und weitergemacht. So sieht es im Idealfall aus. Wie auch Ihnen das am besten gelingt, erfahren sie in den folgenden Tipps für den Umgang mit beruflichen Niederlagen.
Die Auseinandersetzung mit beruflichen Niederlagen und Misserfolgen
Eine Niederlage bedeutet nicht gleich das Karriere-Aus. Damit Sie nach einem beruflichen Rückschlag möglichst schnell wieder an Ihrer Erfolgsgeschichte arbeiten können, ist eine gründliche Auseinandersetzung von zentraler Bedeutung.
Die eigenen Emotionen verarbeiten
Beantworten Sie sich für die Verarbeitung Ihrer eigenen Emotionen folgende Fragen:
Was stört Sie am meisten? Die Niederlage selbst? Oder wie Ihr Umfeld darauf reagieren wird? Haben Sie Angst vor Mitleid? Oder ärgern Sie sich über Ihr Versagen?
Seien Sie sich über Ihr Problem mit der Niederlage im Klaren, denn erst dann können Sie eine Lösung dafür finden. Sie möchten nicht von Freunden und Familienmitgliedern bemitleidet werden? Dann sprechen Sie dies aus. Je mehr Sie sich selbst darüber im Klaren sind, woran Sie am meisten zu knabbern haben, desto eher sind in der Lage geeignete Wege aus der Situation zu finden.
Mit der Auseinandersetzung der beruflichen Niederlage leisten Sie bereits einen wichtigen Schritt für die Verarbeitung dieser. Der erste Schritt für die Bewältigung ist gemacht. Ein kleiner Tipp: Machen Sie Ihrem Ärger Luft und sprechen Sie mit einer Vertrauensperson darüber.
Strategien und Lösungsansätze ergründen
Nun gilt es, einen Weg aus der Krise zu finden. Dass kann zum einen bedeuten, seine Selbstzweifel zu beseitigen, oder aber auch, sich einen neuen Job zu suchen. Verfallen Sie nicht in Lethargie, das Baden in Selbstmitleid wird Ihre Situation nicht verbessern. Nehmen Sie es sportlich! Bei Profi-Sportlern gehören Misserfolge zum Alltag.
Eine ausgiebige Auseinandersetzung mit der beruflichen Niederlage kann folgende Strategien und Handlungen anregen:
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Sie verfolgen Ihre Ziele wie bisher
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Sie verfolgen Ihre Ziele aber ändern die Strategie
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Sie setzten sich neue Ziele
Je nachdem, zu welchem Entschluss Sie kommen, können weitere Handlungen in die Wege geleitet werden.
Aus beruflichen Niederlagen und Rückschlägen lernen
Alles eine Frage der Einstellung
Sie werden höchstwahrscheinlich keinen Menschen finden, der noch keinen beruflichen Rückschlag erlebt hat. Aus diesem Grund ist eine gute Haltung, mit Rückschlägen und Fehlern im Laufe des Berufslebens zu rechnen. Das nimmt Ihnen den ersten großen Schock.
Lernen Sie aus Ihrer beruflichen Niederlage
Was führte dazu? Waren es lediglich äußere Umstände für die Sie nichts konnten? Oder hat die Art und Weise, wie Sie etwas angegangen sind, mit der Niederlage zu tun? In diesem Fall haben Sie die Chance, aus Ihrem Misserfolg zu lernen. Analysieren Sie die Gründe für Ihr Scheitern und bleiben Sie dabei immer objektiv.
Ging es anderen bereits genauso?
Sprechen Sie mit Menschen aus Ihrem Umfeld über deren Rückschläge. Vielleicht hat jemand ja einen sehr guten Tipp für Sie? Oder nehmen Sie sich einige berühmte Personen zum Vorbild. Margarete Tatcher zum Beispiel erhielt für ihr Meisterwerk „Vom Winde verweht“ mehr als 30 Absagen, bevor ein Verlag sich dazu bereit erklärte, das Manuskript zu publizieren. Auch Stephen King brauchte sehr lange für einen Durchbruch. Er erhielt so viele Absagen, dass sein erster Roman „Carrie“ sogar im Müll landete.
Hätten all diese Menschen nach den Rückschlägen aufgegeben, wären Sie heute nicht dort, wo sie sind. Und genauso müssen auch Sie Ihre Niederlage ansehen. Niederlagen bedeuten lediglich, dass Sie Ihr Ziel noch nicht erreicht haben. Sie sind zeitlich begrenzt. Sie werden die Niederlage überwinden können und Ihre Ziele erreichen, wenn Sie am Ball bleiben.
Ist es Zeit für Plan B?
Die Auseinandersetzung mit Misserfolgen kann zudem als Anlass genommen werden, den eigenen Karriereplan zu überdenken. Können Sie die Karriereziele, die Sie sich gesetzt haben, überhaupt erreichen? Oder liegen Ihre Kompetenzen eher wo anders? Eine berufliche Niederlage kann zum einen einen Neuanfang in einer anderen Firma oder in einer anderen Abteilung bedeuten. Zum anderen kann so ein Rückschlag auch ein Hinweis auf eine berufliche Umorientierung sein.
So können Sie positives aus der beruflichen Niederlage gewinnen
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Niederlagen geben den Anstoß für eine Auseinandersetzung mit der persönlichen Lage
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Niederlagen geben neue Impulse für eine Abweichung von den üblichen Arbeitsweisen
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Niederlagen öffnen einem die Augen. So können neue Wege eingeschlagen werden
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Not macht erfinderisch
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Den gleichen Fehler werden Sie nicht nochmal begehen
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Sie bekommen ein besseres Bild über Ihre eigene Stärken und Schwächen
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Sie üben den konstruktiven Umgang mit Kritik
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Niederlagen können ein Anlass für eine Weiterbildung sein
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Niederlagen können den Anstoß für eine berufliche Neuorientierung geben