Ausbildung Polizist/in | Infos, Gehalt & Voraussetzungen

Mi. 11. März 2026
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Ausbildung Polizist - Infos, Gehalt & Voraussetzungen

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Ausbildung Polizist - Infos, Gehalt & Voraussetzungen
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Was macht man als Polizist/-in?

Als Polizist/-in sind die Hauptaufgaben, die Sie ausführen können, abhängig von Ihrer Position, Ihren Aufgabenbereichen und dem Standort, an dem Sie arbeiten. 

Allerdings gibt es einige Hauptaufgaben, die alle Polizisten/-innen erfüllen müssen. Dazu gehören:

  • Verbrechensprävention
  • Verbrechensbekämpfung
  • Öffentliche Sicherheit von Plätzen und Veranstaltungen
  • Unfalluntersuchungen
  • Verkehrskontrollen
  • Hilfeleistungen

Zusätzlich zu diesen Hauptaufgaben können Polizisten/-innen auch an Ermittlungen, Verhören und anderen Aufgaben beteiligt sein, die für die Bekämpfung von Verbrechen und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit erforderlich sind.

Polizisten sind in der Regel bei der Polizei oder Strafverfolgungsbehörden beschäftigt. Diese können auf verschiedenen Ebenen der Regierung angesiedelt sein, wie zum Beispiel auf der Bundes-, Landes- oder Kommunalebene. Auf Bundesebene gibt es in vielen Ländern eine Bundespolizei oder das Bundeskriminalamt, als Zuständigkeit für die Durchsetzung der Bundesgesetze und die Bekämpfung von Verbrechen auf Bundesebene. Auf Landesebene gibt es in vielen Ländern Landespolizeibehörden, die für die Durchsetzung der Landesgesetze und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit zuständig sind. Auf kommunaler Ebene gibt es in vielen Ländern kommunale Polizeibehörden, die für die Durchsetzung der kommunalen Verordnungen und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind.

Darüber hinaus können Polizisten auch bei internationalen Organisationen beschäftigt sein, wie z.B. der Europäischen Union, der Vereinten Nationen oder der Internationalen Kriminalpolizei-Organisation (INTERPOL).

Wie sieht der Berufsalltag als Polizist/-in aus?

Wie bereits oben erwähnt, kann der Berufsalltag als Polizist/-in je nach Position und Einsatzort sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt Tätigkeiten im Innendienst und im Außendienst, so dass je nach Position der Schwerpunkt unterschiedlich sein kann.

Schutzpolizisten/-innen sind in der Regel uniformiert unterwegs, während Mitarbeiter der Kriminalpolizei meist zivil gekleidet sind. In manchen Städten oder auch Bundesländern spielt auch die Wasserschutzpolizei eine Rolle. Hier sind die diensthabenden Polizisten auch auf Einsatzbooten unterwegs.

Typische Tätigkeiten im generellen Berufsalltag eines/einer Polizisten/-in sind beispielsweise:

Patrouillen: Eine der wichtigsten Aufgaben von Polizisten/-innen besteht darin, Patrouillen durchzuführen, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Dabei kann es sich um Fußpatrouillen, Fahrradpatrouillen oder Fahrzeugpatrouillen handeln.

Verbrechensbekämpfung / Ermittlungen: Wenn ein Verbrechen begangen wurde, müssen Polizisten/-innen am Tatort erscheinen, um Spuren zu sichern, Zeugen zu befragen und Beweise zu sammeln und zu analysieren, um den Täter zu identifizieren und zu verhaften. Hierzu zählen auch Verhöre, um weitere Informationen zum Verbrechen oder der Tatbeteiligung zu sammeln. 

Verkehrskontrollen: Polizisten/-innen überwachen den Straßenverkehr und stellen sicher, dass alle Verkehrsteilnehmer die Verkehrsregeln einhalten. Dazu gehören auch Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen.

Öffentliche Sicherheit / Einsatz bei Notfällen: Polizisten/-innen müssen dafür sorgen, dass öffentliche Veranstaltungen und Plätze sicher sind und dass sich alle an die Regeln und Vorschriften halten. Dazu gehört auch der Schutz von wichtigen Gebäuden und Einrichtungen. Im Falle von Notfällen wie Naturkatastrophen, Unfällen oder Terroranschlägen müssen Polizisten/-innen schnell reagieren, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und Hilfe zu leisten.

Administrative Tätigkeiten: Polizisten/-innen führen administrative Aufgaben aus, wie z.B. die Erstellung von Berichten, die Verwaltung von Beweismitteln und die Durchführung von Schulungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Berufsalltag eines Polizisten/-in sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll sein kann, da er verschiedene Tätigkeiten und Aufgaben erfordert, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Warum sollte man Polizist/-in werden?

Es gibt verschiedene Gründe und Vorteile, warum man sich für den Beruf des/der Polizist/-in entscheiden sollte:

Beitrag zur Gesellschaft: Als Polizist/-in kann man einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten, indem man dazu beiträgt, die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten und Verbrechen zu bekämpfen. Man trägt dazu bei, die Menschen in der Gemeinschaft zu schützen und zu unterstützen.

Abwechslungsreiche Tätigkeit: Der Beruf des Polizisten/-in ist sehr abwechslungsreich, da man viele unterschiedliche Aufgabenbereiche hat, wie zum Beispiel Verkehrskontrollen, Ermittlungen, Verbrechensbekämpfung oder auch administrative Tätigkeiten.

Teamarbeit: Polizisten/-innen arbeiten in der Regel in einem Team, was die Zusammenarbeit und den Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen fördert. Das Zusammenarbeiten mit anderen Menschen und das Lösen von Problemen im Team kann sehr spannend sein.

Herausforderungen und Verantwortung: Als Polizist/-in gilt es in vielen Situationen schnell und angemessen reagieren, was eine gewisse Herausforderung darstellt. Man trägt eine hohe Verantwortung, da man im Einsatz oft schnell Entscheidungen treffen und auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren muss.

Stabilität und Sicherheit: Der Beruf des Polizisten/-in bietet – auch finanziell - eine gewisse Stabilität und Sicherheit, da es sich um einen Beruf im öffentlichen Dienst handelt. Es gibt auch viele Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln, beispielsweise durch Fortbildungen oder Spezialisierungen.

Arbeit mit Technologie: In der heutigen Zeit nutzen Polizisten/-innen eine Vielzahl von Technologien, wie z.B. Funkgeräte, Drohnen oder die Forensik, um ihre Arbeit effektiver und sicherer zu gestalten. Dadurch hat man auch die Möglichkeit, sein Wissen im Bereich der Technologie zu erweitern und sich in diesem Bereich zu spezialisieren.

Wenn man gerne mit Menschen arbeitet, eine Herausforderung sucht, einen Beitrag zur Gesellschaft leisten möchte und eine gewisse Stabilität und Sicherheit im Beruf für wichtig erachtet, kann der Beruf des Polizisten/-in eine passende Wahl sein.

Wie sind die Arbeitszeiten als Polizist/-in?

Die Arbeitszeiten als Polizist/-in können sehr unterschiedlich sein, da die Polizei rund um die Uhr im Einsatz ist, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Polizisten/-innen können daher in Schichten arbeiten, die sich auch auf Wochenenden und Feiertage erstrecken können. In vielen Polizeidienststellen gibt es jedoch auch eine gewisse Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung. 

So gibt es beispielsweise auch Teilzeitmodelle, die es Polizisten/-innen ermöglichen, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, Überstunden abzubauen oder in Freizeit umzuwandeln.

Im Einzelnen hängen die Arbeitszeiten jedoch von vielen Faktoren ab, wie der Dienststelle, der Position, den Einsatzbereichen und auch von den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Polizisten/-innen. In der Regel werden die Arbeitszeiten im Dienstplan festgelegt, der je nach Dienststelle unterschiedlich gestaltet sein kann.

Welche Voraussetzungen sollte man für die Ausbildung zum/zur Polizist/-in mitbringen?

Für die Ausbildung zum/zur Polizist/-in gibt es bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen. 

Hier sind die wichtigsten:

Mindestalter: In der Regel beträgt das Mindestalter für die Ausbildung zum/zur Polizist/-in 16 bis 18 Jahre. Das genaue Mindestalter variiert je nach Bundesland und Ausbildungsweg.

Schulabschluss: Für die Ausbildung zum/zur Polizist/-in ist mindestens ein Hauptschulabschluss oder ein vergleichbarer Abschluss erforderlich. Einige Bundesländer setzen auch einen höheren Schulabschluss wie die Fachhochschulreife voraus. Um den Weg in den gehobenen Dienst einzuschlagen, ist das Abitur Voraussetzung.

Gesundheitliche Eignung: Polizisten/-innen müssen körperlich und geistig fit sein, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Daher werden bei der Einstellung ein Sporttest und eine ärztliche Untersuchung durchgeführt, um die gesundheitliche Eignung zu überprüfen.

Persönliche Eignung: Polizisten/-innen müssen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Sozialkompetenz mitbringen. Auch die Fähigkeit zur Teamarbeit und zur Selbstreflexion sind wichtige Eigenschaften.

Deutsche Staatsangehörigkeit: In der Regel wird die deutsche Staatsangehörigkeit vorausgesetzt, um Polizist/-in werden zu können. Einige Bundesländer ermöglichen jedoch auch die Einstellung von EU-Bürgern/-innen.

Führerschein: Für den Dienst als Polizist/-in ist in der Regel ein Führerschein der Klasse B erforderlich. In manchen Bereichen kann auch ein Führerschein der Klasse C oder CE notwendig sein.

Keine Vorstrafen: Polizisten/-innen müssen ein einwandfreies Führungszeugnis vorlegen können. Vorstrafen können die Einstellung als Polizist/-in verhindern.

Die Voraussetzungen und Bewerbungsfristen können je nach Bundesland und Polizeibehörde unterschiedlich sein. Interessenten sollten sich daher bei der jeweiligen Polizeibehörde informieren und sich darüber hinaus auch über die konkreten Anforderungen der Ausbildung informieren.

Was lernt man in der Ausbildung zum/zur Polizist/-in?

Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert und vermittelt den angehenden Polizisten/-innen eine breite Palette an Wissen und Fertigkeiten. 

Im Folgenden sind einige der wichtigsten Inhalte der Ausbildung aufgeführt:

Rechtskunde: Die angehenden Polizisten/-innen lernen in der Ausbildung die Grundlagen des deutschen Rechtssystems sowie die relevanten Gesetze und Verordnungen, die für die Arbeit als Polizeibeamter/-in relevant sind.

Kriminalistik: Hier werden die Grundlagen der Kriminalistik vermittelt, z.B. die Spurensicherung und -auswertung sowie die Analyse von Tatorten.

Einsatztraining: Im Rahmen des Einsatztrainings werden die angehenden Polizisten/-innen auf konkrete Einsatzszenarien vorbereitet, z.B. bei Demonstrationen, Verkehrsunfällen oder Gewalttaten.

Sozial- und Kommunikationskompetenz: Da Polizisten/-innen oft in sensiblen und emotional aufgeladenen Situationen agieren müssen, ist es wichtig, dass sie über ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenzen verfügen. In der Ausbildung werden hierfür entsprechende Fertigkeiten vermittelt, z.B. Gesprächsführung, Deeskalation und Konfliktmanagement.

Sport: Körperliche Fitness ist essentiell, um diesen Beruf ausüben zu können. Daher ist Sport ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um die körperliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer zu trainieren.

Schießausbildung: Polizisten/-innen müssen im Ernstfall in der Lage sein, ihre Dienstwaffe sicher und gezielt zu verwenden. Die Schießausbildung vermittelt hierfür das notwendige Know-how.

Verkehrsrecht und -sicherheit: Polizisten/-innen haben auch im Bereich Verkehr viele Aufgaben, z.B. Verkehrskontrollen oder Unfallaufnahmen. Daher ist es wichtig, dass sie über ein umfassendes Verständnis des Verkehrsrechts und der Verkehrssicherheit verfügen.

Insgesamt ist die Ausbildung sehr praxisorientiert und bereitet die angehenden Polizisten/-innen gezielt auf ihre künftigen Aufgaben im Polizeidienst vor.

Wie ist die Ausbildung zum/zur Polizist/-in aufgebaut?

Die Ausbildung zum/zur Polizist/-in ist in der Regel dual aufgebaut, das heißt sie findet sowohl in der polizeilichen Ausbildungsstätte als auch in der Praxis statt. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 2,5 bis 3 Jahre, je nach Bundesland und Polizeibehörde. 

Im Folgenden sind die wichtigsten Bestandteile der Ausbildung aufgeführt:

Theoretischer Unterricht: In der polizeilichen Ausbildungsstätte werden den angehenden Polizisten/-innen die theoretischen Grundlagen vermittelt, z.B. Rechtskunde, Kriminalistik, Einsatzlehre und Verkehrsrecht. Der Unterricht findet sowohl in Form von Vorlesungen als auch in kleineren Gruppen statt.

Praktische Ausbildung: Die praktische Ausbildung findet zum Teil in der polizeilichen Ausbildungsstätte, zum Teil aber auch in der Praxis statt. Hier werden die angehenden Polizisten/-innen auf konkrete Einsätze vorbereitet und lernen z.B. den Umgang mit Einsatzfahrzeugen und -geräten, die Durchführung von Verkehrskontrollen oder die Bewältigung von Notfällen.

Praktikum: In einigen Bundesländern ist auch ein Praktikum Bestandteil der Ausbildung. Hierbei werden die angehenden Polizisten/-innen für einen bestimmten Zeitraum einer Polizeidienststelle zugeteilt und nehmen an den dortigen Einsätzen und Tätigkeiten teil.

Abschlussprüfungen: Am Ende der Ausbildung stehen Abschlussprüfungen an, in denen die angehenden Polizisten/-innen ihr theoretisches und praktisches Wissen unter Beweis stellen müssen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung beginnt in der Regel eine mindestens einjährige Probezeit, in der die Polizisten/-innen noch einmal intensiv betreut und weitergebildet werden. Anschließend können sie in den regulären Polizeidienst übernommen werden.

Wieviel verdient ein/eine Polizist/-in in der Ausbildung? 

Das Gehalt in der Polizeiausbildung variiert je nach Bundesland und kann daher unterschiedlich hoch ausfallen. In der Regel liegt das monatliche Bruttogehalt eines Polizeianwärters/einer Polizeianwärterin (also eines Auszubildenden) zwischen 1.200 Euro und 1.500 Euro.

Zusätzlich gibt es oft Sonderzahlungen wie zum Beispiel Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. Die genauen Gehaltsangaben können jedoch je nach Bundesland und Tarifvertrag variieren. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung und Übernahme in den regulären Polizeidienst steigt das Gehalt an und richtet sich nach der jeweiligen Besoldungsgruppe, der Erfahrungsstufe und der Einsatzregion. Auch hier gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern. 

Wieviel verdient ein/eine Polizist/-in nach der Ausbildung? 

Das Gehalt eines/einer Polizisten/-in hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Besoldungsgruppe, der Erfahrungsstufe, der Einsatzregion und dem Bundesland. In der Regel beginnt ein/eine Polizist/-in nach der Ausbildung in der Besoldungsgruppe A9 oder A10.

Das Einstiegsgehalt eines/einer Polizisten/-in liegt je nach Bundesland zwischen 2.500 Euro und 3.500 Euro brutto pro Monat. Mit steigender Berufserfahrung und höheren Besoldungsgruppen kann das Gehalt bis zu 5.500 Euro brutto pro Monat erreichen.

Zusätzlich gibt es oft Zulagen, wie z.B. für den Dienst zu ungünstigen Zeiten, für Spezialaufgaben oder für die Übernahme von Führungsaufgaben. Auch hier können die genauen Gehaltsangaben je nach Bundesland und Tarifvertrag variieren.

Es ist zu beachten, dass Polizeibeamte/-beamtinnen in der Regel verbeamtet werden und somit eine besondere rechtliche und finanzielle Absicherung genießen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Polizist/-innen nach der Ausbildung?

Polizisten/-innen haben nach der Ausbildung verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung. 

Einige Weiterbildungsmöglichkeiten sind:

Spezialisierung: Polizeibeamte/-beamtinnen können sich auf bestimmte Fachgebiete wie z.B. Kriminaltechnik, Cyberkriminalität, Verkehrspolizei oder Einsatztraining spezialisieren.

Aufstiegsfortbildung: Durch eine Aufstiegsfortbildung können Polizeibeamte/-beamtinnen in höhere Besoldungsgruppen aufsteigen und Führungsaufgaben übernehmen. Mögliche Aufstiegsfortbildungen sind z.B. der gehobene Polizeivollzugsdienst oder der höhere Polizeivollzugsdienst.

Studium: Ein Studium kann Polizeibeamten/-beamtinnen zu einem höheren Dienstgrad verhelfen oder ihnen den Zugang zu spezialisierten Tätigkeitsbereichen eröffnen. Mögliche Studiengänge sind z.B. Polizeiwissenschaften, Kriminalistik oder Sicherheitsmanagement.

Weiterbildung im Ausland: Einige Polizeibehörden bieten die Möglichkeit, an internationalen Fortbildungen teilzunehmen, um Erfahrungen im Umgang mit grenzüberschreitender Kriminalität zu sammeln.

Interne Schulungen: Polizeibeamte/-beamtinnen haben regelmäßig die Möglichkeit, an internen Schulungen und Trainings teilzunehmen, um ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern und auf dem neuesten Stand zu halten.

Ist der Beruf des/der Polizist/-in zukunftssicher?

Der Beruf des/der Polizist/-in kann als vergleichsweise zukunftssicher angesehen werden, da er für eine stabile und sichere Gesellschaft unverzichtbar ist und auch in Zukunft gebraucht wird. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kriminalität und des Terrorismus ist die Polizei ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in Deutschland und weltweit.

Darüber hinaus gibt es auch in Zukunft weitere Herausforderungen für die Polizei, wie z.B. die Bekämpfung von Cyberkriminalität oder die Sicherung der Grenzen im Zuge der Migration. Hier sind spezielle Fachkräfte und technische Expertise gefragt, was auch in Zukunft für eine hohe Nachfrage nach Polizeibeamten/-beamtinnen sorgen wird.

Allerdings gibt es auch Veränderungen im Berufsfeld der Polizei, wie z.B. den Einsatz neuer Technologien oder die zunehmende internationale Zusammenarbeit. Polizeibeamte/-beamtinnen sollten daher bereit sein, sich kontinuierlich weiterzubilden und sich den neuen Anforderungen anzupassen. Insgesamt ist der Beruf des/der Polizist/-in jedoch als ein wichtiger und zukunftssicherer Beruf anzusehen.


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